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Joachim Blank
* 1963, currently based: Aachen, Germany
http://www.joachimblank.com/

Cite
X
Archive of Digital Art (ADA). “Joachim Blank – artist profile”. https://www.digitalartarchive.at/database/artists/general/artist/blank.html. (retrieved 2015-21-01). @online{ADAartistprofile, author = {Archive of Digital Art (ADA)}, title = {Joachim Blank artist profile}, url = {https://www.digitalartarchive.at/database/artists/general/artist/blank.html}, urldate = {retrieved 2015-21-01}
About
Joachim Blank, Mitbegründer von Internationale Stadt Berlin, war seit Beginn der 90er Jahre als Künstler, Initiator und Autor in grundlegende Projekte involviert, die den durch die Digitalisierung ausgelösten Paradigmenwechsel hinterfragten. Mit seinem langjährigen Partner Karl Heinz Jeron realisierte er zahlreiche Projekte, Aktionen und Installationen. Er hat an der documenta X (Kuratorin: Catherine David) teilgenommen. So ab dem Jahr 2000 koppelten sich die Arbeiten immer stärker von den Medien Computer und Internet ab, deren Auswirkungen sie zugleich thematisierten. Allgemeinere Aspekte wie Dekonstruktion von Bilderzeugung, Partizipation und Vermittlung im Kunstkontext unter den Bedingungen der Informationsgesellschaft bestimmten zuletzt den Diskurs von Blank & Jeron.
Seit 2005 realisiert Joachim Blank Arbeiten, die auf physische Präsenz abzielen und auf einer präzisen Materialauswahl basieren. Er baut Objekte, die sich einer schnellen Interpretation entziehen. In seinen Arbeiten treffen Material und Bildelemente aufeinander. Er mischt digitale Herstellungsprozesse wie Laserschnitte und Photoshopfilter mit industriell erzeugten Materialen wie Acrylglas, Industrieholz, Lack und Kleber. Daraus entstehen Objekte, die zwischen Bild und Skulptur pendeln. Durch die Verwendung bestimmter Baustoffe zitiert er bewusst den Kontext der verwendeten Materialien und versieht sie mit Bildmotiven. Das Prinzip des Verweises auf die ästhetischen Rahmenbedingungen eines Mediums überträgt er damit auf die Verwendung eines bestimmten Materials in seinen Objekten. Die intensive Auseinandersetzung mit Bildern und ihres Einfluss auf die kollektive Wahrnehmung führen in seinen Arbeiten zu einer subtilen Transformation in Objekte, mit denen er nach einer Kongruenz von Form und Inhalt sucht. Ausgangspunkt in seiner Arbeitsweise ist oft das Gegenständliche, eine Fotografie, ein Medienbild oder eine einfache Zeichnung, die er dann in den Raum in abstrakt anmutende, physische Gegenstände überführt. Daraus ergibt sich ein Spiel mit Vorder-, Hintergrund bzw. Vorderseite, Rückseite, Bild und Rahmung oder Objekt und Sockel. Er transformiert Bilder, um sie als Objekte im physischen Raum real werden zu lassen.
Durch die bevorzugte Verwendung von glänzenden Materialien thematisiert Blank die Oberfläche an sich, um sie dann durch den digitalen Prozess eines computergesteuerten Lasers durchdringen und zerstören zu lassen. Damit lösen sich Flächen auf, und geben den Blick auf darunterliegende Flächen frei. Bei Blank ist es der Blick in die subtile Unbekannte unserer Welt . So clean, cool und dekorativ Blanks Arbeiten auf den ersten Blick erscheinen, so sehr verweisen sie bei genauem Betrachten metaphorisch auf Instabilität von Wissen und Wahrnehmung in der globalisierten Welt.
(http://artnews.org/artist.php?i=3443)
CV

2003 Professor at Hochschule für Grafik und Buchkunst, Leipzig
1999 Award for interactive Art, Prix Ars Electronica
1988 - 1996 MA at Freie Universität, Berlin


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